6. Veranstaltung – Ask me anything mit Babette Kemper

Die nächste Ask me anything-Session steht ganz unter dem Motto “Leadership”. Gemeinsam mit unserem Gast Babette Kemper, Gründerin der Agentur achtung! Mary, nähern wir uns dem Bereich Führung in Agentur und Unternehmen und besprechen was einen guten Teamleader ausmacht.

Ihr habt Fragen zum Thema “Leadership” und dem beruflichen Werdegang von Babette Kemper? Dann stellt sie der Speakerin und meldet euch an.Wenn ihr an der Session teilnehmen möchtet, meldet euch bitte bis zum 09.02., 18:00 Uhr unter: hallo@kommect.de an. Bitte schreibt dazu welches Studienfach und in welchem Semester ihr an der UDE studiert.

Wrap up 5. Veranstaltung – Wie hat TikTok das Influencer Marketing verändert?

Bei unserer 5. Veranstaltung sind wir inhaltlich tief in den Bereich Influencer Marketing auf TikTok eingestiegen. Was sind die Besonderheiten und worauf kommt es an?

Anja Rechtsteiner und Niclas Müller von ressourcenmangel hatten die Antworten parat.

TikTok ist inzwischen kein Nischenphänomen mehr, alleine in Deutschland nutzen 14 Millionen Menschen die App monatlich, im Durchschnitt 73 Minuten pro Tag (Zahlen aus dem Oktober 2021). Die Hauptzielgruppe macht dabei die Generation Z aus. Das ist nur einer von insgesamt sieben Gründen, warum die App für Marken immer relevanter wird.

TikTok hat das Influencer Marketing in sich integriert und bietet für Marken einen eigenen Creator Marketplace, über den die passenden Creator gefunden werden können. “Dadurch, dass TikTok inhalts- und nicht reichweitengesteuert ist, kann jeder auf TikTok viral gehen”, sagt Niclas Müller, Senior Social Media Manager und Project Lead Social Media. Es kommt also vielmehr auf die eigene Kreativität an.

Im Gegensatz zu anderen Plattformen fügt sich Werbung auf TikTok ganz natürlich in den normalen “Für dich”-Feed ein. Dabei wird zwischen Top View und Top View Lite Ads unterschieden, die direkt beim Öffnen der App angezeigt werden und den In-Feed-Ads, die sich in den normalen Content einfügen. Als Marke kann man zudem eine Branded Hashtag Challenge buchen, die dann auf der Entdecken-Seite ganz oben angezeigt wird. Günstig ist das nicht: Für die einfachste Hashtag-Challenge bezahlt man schon einen 5-stelligen Betrag, berichtet Niclas.

Anja Rechtsteiner leitet das Team Brand & Corporate Communications bei ressourcenmangel. Gemeinsam mit ihrem Team hat sie für einen Kunden eine Influencer-Aktivierung auf TikTok umgesetzt.

Das Produkt sollte auf TikTok sichtbar gemacht werden, da es vor allem eine junge Zielgruppe ansprach. Man entschied sich gegen eine der von TikTok angebotenen Lösungen und arbeitete mit sechs Influencern zusammen, die Content auf TikTok veröffentlichten und diesen auch auf Instagram nutzten.

Die Reaktionen der User? “Sehr positiv”, sagt Anja Rechtsteiner. “Die Beiträge waren klar als Werbung zu erkennen, aber so unterhaltsam, dass sie sich gut in den Feed eingefügt haben und dadurch ein hohes Engagement erzielt haben.“

In der anschließenden Ask me anything Session hatten die Teilnehmer Zeit, weitere Fragen zum Thema Influencer Marketing und TikTok zu stellen. Unter anderem berichtete Niclas Müller davon, wie sie Kunden auf Clubhouse platzieren.

Wir bedanken uns ganz herzlich bei den Speakern für die Insights.

 

5. Veranstaltung – Ask me anything mit Anja Rechtsteiner und Niclas Müller von Ressourcenmangel

Unsere nächste Ask me anything-Session steht ganz unter dem Motto “Influencer Marketing”. Der Fokus: Wie hat Tik Tok die Branche verändert? Am 26.01.2021 um 19 Uhr stehen uns dazu Anja Rechtsteiner und Niclas Müller von Ressourcenmangel Rede und Antwort.

Zusätzlich habt ihr die Möglichkeit den Speakern Fragen rund um den Berufsalltag und den Berufseinstieg zu stellen. Hört sich spannend an? Wir freuen uns auf euch!

Wenn ihr teilnehmen möchtet, meldet euch bitte unter: hallo@kommect.de an. Bitte schreibt dazu welches Studienfach und in welchem Semester ihr an der UDE studiert.

 

 

Wrap up 4. Veranstaltung – Ask me anything mit Christine Stock von Fink & Fuchs

Wer bin ich wirklich? Warum diese Frage besonders bei der Karriereplanung wichtig ist – das erfuhren die Teilnehmenden bei unserer 4. Veranstaltung von Christine Stock, Leiterin HR bei Fink & Fuchs. 

Wenn Christine Stock ein Bewerbungsschreiben vor sich hat, landen die mit schlechter Rechtschreibung direkt “auf dem Aussortierstapel”. “Gute Rechtschreibung ist immer noch wichtig in unserem Job”, begründet sie. Worauf man sonst achten sollte, wenn man sich bewirbt? “Bewerber sollten sich immer die Frage stellen, was in der Stellenausschreibung eigentlich gesucht wird und was man selbst zur Fragestellung beitragen kann”, ergänzt sie. 

Wenn man sich jedoch nicht sicher ist, hilft auch ein Anruf. Christine Stock gibt den Tipp, dort nicht nur zu fragen, ob die Stelle noch frei ist, sondern das Gespräch zu nutzen, um Punkte zu klären, die mehrdeutig sind oder um zu fragen, welche Kompetenz zwingend vorhanden sein muss. Wenn es dann ans Anschreiben geht, hat sie eigentlich nur zwei Tipps: nicht den Lebenslauf nacherzählen und sich auch einmal vom klassischen Aufbau lösen, wenn man eine gute Idee dafür hat. 

“Letztlich sollte das Anschreiben User freundlich sein”, sagt sie. Statt zu schreiben, auf welche Stelle man sich bewirbt, hilft es, sich einen Aspekt aus der Stellenbeschreibung herauszugreifen und zu erklären, warum man selbst für die Stelle gut geeignet ist. 

Und wie findet man die Stellen oder den Job, der für einen passt?

Christine Stock hilft immer ein 5 Punkte Plan, den sie selbst bei einem Vortrag gehört hatte. Was ist mein Ziel? Was wünsche ich mir von meinem Job? Wer kann mich unterstützen? Macht der Job Freude? und von den vier Punkten, was davon bin wirklich ich? 

Wir bedanken uns ganz herzlich bei Frau Stock für Ihre vielen Tipps und das Nehmen der Nervosität. Denn wenn das Anschreiben durch irgendetwas positive Aufmerksamkeit erweckt, ist man schon auf dem richtigen Weg.

4. Veranstaltung – Ask me anything-Session mit Christine Stock

Eure Fragen – ihre Antworten. Am 12.01.2021 um 19:00 Uhr beantwortet Christine Stock, Leiterin Human Resources bei Fink & Fuchs, Fragen rund um den Einstieg in eine Agentur: Was sollte man bei der Bewerbung beachten und welche Entwicklungsmöglichkeiten bietet eine Agentur? 

Wenn ihr teilnehmen wollt, schreibt uns eine E-Mail an hallo@kommect.de. Schreibt uns dazu kurz euren Studiengang und ob ihr im Bachelor/Master an der Uni DUE studiert.

Wrap up 3. Veranstaltung – Ask me anything mit Anna-Lena Müller

Was macht eigentlich eine Plattform-Strategin und wie nutze ich Social Media professionell und persönlich? In der dritten Ask me anything Session hat Anna-Lena Müller uns diese und mehr Fragen beantwortet. 

Gemütlich, wenn auch hier und da mit technischen Schwierigkeiten oder improvisieren Settings, startete die Runde und es ging sehr schnell sehr tief rein mit den wichtigsten Tipps fürs LinkedIn Profil. Es sollte auf jeden Fall aussagekräftig sein, die URL angepasst. Das hilft bei der Auffindbarkeit. Auf dem Profil sollten alle bisherigen, relevanten Praxiserfahrungen stehen, auch Praktika. “Die scheinen selbst mit Berufserfahrung noch spannend zu sein”, erzählt Anna-Lena Müller. Sie selbst hat sich bei all ihren Kanälen für einen einheitlichen Namen, @froileinmueller, entschieden.

Für sie sind Social Media Kanäle nicht nur eine digitale Visitenkarte, sondern auch eine gute Möglichkeit um sich zu vernetzen. Auf LinkedIn riet sie den Teilnehmenden etwa dazu, entweder Menschen zu folgen oder sich mit ihnen zu vernetzen und dann immer mal wieder zu interagieren. “Ihr müsst nicht immer in die DMs sliden, ein Like oder Kommentar reicht meistens schon”, beantwortet sie die Frage einer Teilnehmerin. 

Bei der eigenen Positionierung rät sie dazu, sich sein Herzensthema zu überlegen und sich zu entscheiden, wo man sich in die Diskussion einbringen will. Dabei ist es wichtig authentisch zu bleiben und negative Kommentare nicht persönlich zu nehmen. “Das gilt für jede Art der Kommunikation: ob Corporate, CEO oder auf den eigenen Kanälen”, hebt Anna-Lena Müller hervor. 

Als Plattform Strategin bei Volkswagen AG, wo sie bis Ende November arbeitete, stand sie genau dafür ein: “Man muss nicht überall sein, es schadet mehr ein Profil halbherzig zu bespielen als keins zu haben”. Zu ihrem Berufsalltag gehörte es, die digitalen Kanäle zu verantworten, sich einen Überblick über Themen zu verschaffen, Mitarbeiter*innen für Social Media zu begeistern und zu befähigen und vieles mehr. Dabei ist Flexibilität gefragt. Genau das schätzt die 33-Jährige auch an der Kommunikation: “Kein Tag ist wie der andere – das macht die Arbeit in der Kommunikation jeden Tag aufs Neue spannend.”

Am Ende kann man festhalten, auf Social Media gelten im Prinzip drei “Regeln”:

  • aktiv sein und interagieren
  • persönlich aber nicht privat 
  • bei negativen Antworten: Antwort tippen, diese löschen und durchatmen. Dann entweder ignorieren oder “Kill them with kindness”.

Vielen Dank Anna-Lena für die Insights, die Tipps und das Mut machen!

Die Ask me anything Session war die dritte und letzte Veranstaltung für dieses Jahr. Der nächste Termin ist die KommEct Weihnachtfeier am 15.12., die sich an die Mitglieder und Interessierten an der Initiative richtet, die an der Uni Duisburg-Essen studieren. Meldet euch gerne unter hallo@kommect.de an. 

KommEct Weihnachtsfeier

Nach den aufregenden ersten Monaten steht nun Weihnachten an. Wir möchten euch die Chance geben, die Initiative und die Menschen dahinter näher kennenzulernen. Alle Mitglieder und Studierende der Uni Duisburg-Essen, die sich für die Initiative interessieren, sind herzlich eingeladen. 

Wenn ihr an der Weihnachtsfeier teilnehmen möchtet, meldet euch bitte unter: hallo@kommect.de an. Bitte schreibt dazu welches Studienfach und in welchem Semester ihr an der UDE studiert.

3. Veranstaltung – Ask me anything mit Anna-Lena Müller

Als Plattform Strategin bei Volkswagen weiß Anna-Lena Müller worauf es in den Sozialen Netzwerken ankommt. Zuvor war sie bei Microsoft Head of Digital Channels und Pressesprecherin. 

Bei unserer Ask me anything Session wird es um ihren Beruf, Social Media und warum Social Media für Kommunikator:innen wichtig ist gehen. Und nebenbei gibt es auch noch ein paar Tipps, was ein guten LinkedIn Auftritt ausmacht.

Wenn ihr teilnehmen wollt, meldet euch bitte unter hallo@kommect.de an. Schreibt uns dazu kurz, welchen Studiengang und ob Bachelor/ Master ihr an der Uni DUE studiert.

Wrap up 2. Veranstaltung – Gute PR – Böse PR

Was macht eigentlich Gute PR aus und wie arbeitet der Deutsche Rat für Public Relations? Diese Fragen haben wir uns gestellt und für unsere zweite Veranstaltung Mitglieder des DRPRs eingeladen. 

Uwe A. Kohrs und Prof. Dr. Alexander Güttler haben uns zunächst grob durch die Geschichte des Rats geführt und uns Einblicke in die Entstehung von Kodizes und Richtlinien gegeben. “Richtlinien überarbeiten wir häufiger und passen sie an neue Umstände an”, erzählt Alexander Güttler im Zusammenhang mit der Online-Richtlinie. Bei der Richtlinie hatte sich der Rat dazu entschieden, auch Meinungen von außerhalb einzuholen, da es vorab einiges an Kritik gab. “Das Witzige war: sobald alle mitlesen und kommentieren konnten, hatten wir sehr schnell einen sachlichen Diskurs”, erinnert sich Alexander Güttler. 

Ähnlich verfährt der Rat auch aktuell bei der Erstellung einer Richtlinie zur Wissenschaftskommunikation. Das die nötig ist, hat der Fall der Heinsberg-Protokolle gezeigt. 

Die Agentur hatte eine Dokumentation der Studie von Prof. Dr. Hendrik Streeck angekündigt. Bei Recherchen kam jedoch heraus, dass in einem Konzept zur Sponsorengewinnung, bereits ein Narrativ vorformuliert war. Die Rüge des Rats blieb nicht ohne Folgen. Uwe Kohrs, als Vorsitzender des Trägervereins rechtlich haftbar, sollte eine Unterlassungserklärung unterschreiben. “Das hab ich natürlich nicht gemacht”, erzählt er. “Ich hatte aber sicherheitshalber meine Zahnbürste eingepackt, sollte ich verhaftet werden”. 

Die Recherche machen die Ratsmitglieder selbst. “Es ist ein Ehrenamt, was Zeit fordert, aber sehr viel Spaß macht”, da sind sich die beiden einig. “Wir wollen die Branche besser machen”, sagt Uwe Kohrs. Dass das funktioniert, zeigt die Geschichte: “Eine Rüge des Rats, das kann Karrieren schaden, auch wenn es offiziell nur eine Meinungsäußerung ist”, resümiert Alexander Güttler. 

Wrap up: 1. Veranstaltung – Ask us anything mit Annika Remberg und Eike Dalhoff

Endlich war es soweit: Die erste Veranstaltung von KommEct hat am Dienstag, 03.11.2020, stattgefunden und die Initiative damit offiziell gegründet. 

Die beiden Speaker:innen, Annika Remberg und Eike Dalhoff, haben die 8 Teilnehmer:innen an ihrem Weg zum Berufseinstieg teilhaben lassen und haben einige wertvolle Tipps gegeben. 

Annika arbeitet inzwischen mit einer Festanstellung bei Otto als Communication Consultant. Sie hat als Mitglied der Mainzer PR-Initiative Kommoguntia an einer Veranstaltung auf dem Otto-Campus teilgenommen und Kolleg:innen aus der Unternehmenskommunikation kennengelernt. Einige Wochen später hat sie den Kontakt via Twitter gesucht und ein Praktikum eingetütet. Dem Praktikum folgte die Werkstudentenstelle und das Volontariat. Ihr Tipp: “Guckt beim Volo auf die Ausbildung. Seid ihr die ganze Zeit nur in derselben Position und verrichtet täglich dieselben Aufgaben, seid ihr wahrscheinlich eher eine billige Arbeitskraft. Wenn ihr aber noch in andere Bereiche schnuppern könnt und es zusätzliche Weiter- und Fortbildungsangebote gibt, die euch persönlich was bringen, dann ist ein Volo eine gute Einstiegsoption. Die Arbeit, die du machst, muss zudem auch entsprechend bezahlt werden.”

Aber was macht ein gutes Gehalt aus? Die einstimmige Meinung: es muss zu der Arbeitsleistung passen und ausreichen für Miete und Lebensunterhalt. Eike rät aus eigener Erfahrung: „Verschafft euch zum Thema Einstiegsgehalt über die einschlägigen Fachmedien und Portale einen Überblick und tauscht euch mit Freund:innen, Kommiliton:innen und Branchenkenner:innen dazu aus.“ 

Bei den Gehaltsunterschieden spielt der Abschluss eine nicht ganz so bedeutende Rolle, viel wichtiger ist das, was man als Erfahrung vorweisen kann. Eike resümiert: “Soweit ich das einschätzen kann, sind die Absolvent:innen der Kommunikations- und PR-Studiengänge sehr gut vorbereitet für den Berufseinstieg – wir sollten uns aber von dem Gedanken verabschieden, dass man mit dem Studienabschluss fertig ausgebildet ist”. 

Das Schlussfazit der beiden: Netzwerke pflegen, sich seines Wertes bewusst sein, alles mitnehmen was geht, sich austauschen und realistisch bleiben. 

Wir von KommEct bedanken uns herzlich bei den beiden und freuen uns auf die nächste Veranstaltung am 17.11. um 19 Uhr zum Thema Gute PR – Böse PR.