5. Veranstaltung im Sommersemester – Bachelor, und dann?

Mit Karola Liedtke und Nils Hille von der DAPR (Deutschen Akademie für Public Relations) beenden wir unsere Veranstaltungsreihe zum Thema Bewerbung. Wenn sich der Bachelorabschluss nähert, stellen sich viele Fragen. Lohnt sich der Master? Lieber ein dualer Master? Erst ein Trainee und dann der Master?

Am 15.06, 19 Uhr, könnt ihr alle Fragen rund um das Thema “Bachelor und dann?” stellen.

Meldet euch bis zum 15.06. um 18 Uhr unter hallo@kommect.de an. Wenn du an der UDE studierst, gib bitte deinen Studiengang mit an, ansonsten reicht die Uni, an der du studierst.

Wrap Up – How to Bewerbung

Wie sieht das perfekte Bewerbungsschreiben aus und worauf sollte ich besonders achten? Auf diese Fragen hat uns Christine Stock, Leiterin Human Resources von der Agentur Fink & Fuchs Antworten gegeben. Bei der Bewerbung kommt es immer darauf an, aus der Masse herauszustechen und so einen persönlichen Vorteil zu gewinnen. Dabei gehört das Anschreiben, laut Christine Stock, zu der Königsdisziplin. Bei dem Anschreiben sei es wichtig, seinen persönlichen Fußabdruck zu hinterlassen und dabei ein Bild von sich zu erschaffen.

Es kann hilfreich sein, die Sprache an den jeweiligen Arbeitgeber anzupassen, trotzdem sollte man darauf achten, authentisch zu bleiben. Um positiv aufzufallen, ist es von großer Bedeutung, seine Bewerbung kurz und prägnant zu halten. Zudem sollte man keine allgemeinen Floskeln verwenden und nicht einfach seinen Lebenslauf wiedergeben. „Lieber ein, zwei Highlights aus der Berufserfahrung schildern“, so Christine Stock. Wenn sie sich eine Bewerbung anschaut, schaut sie als erstes auf den Lebenslauf und dann auf das Anschreiben. Lücken im Lebenslauf sind übrigens gar nicht so schlimm und können auch ein spannendes Gesprächsthema sein, verriet uns Frau Stock.

Mit unserer nächsten Veranstaltung beenden wir unsere kleine Reihe zum Thema Bewerbung. Am 15.06. um 19 Uhr sprechen wir mit Karola Liedtke und Nils Hille darüber, welche Möglichkeiten man nach dem Bachelor hat.

 

 

4. Veranstaltung im Sommersemester – How to Bewerbung

Wie sieht das perfekte Anschreiben aus? Was gehört alles in einen Lebenslauf? Wie kann ich beim Bewerbungsgespräch überzeugen? Antworten auf diese Fragen erhaltet ihr am Dienstag, den 01.06.2021 um 19 Uhr in unserer vierten Veranstaltung im Sommersemester. Als Expertin gibt uns Christine Stock, Leiterin Human Resources bei Fink & Fuchs Tipps und Insiders rund um das Thema Bewerbung.

Die Veranstaltung ist als Ask me anything Session aufgebaut. Ihr könnt auch gerne eure Bewerbungsunterlagen vorstellen. Wenn ihr also wissen wollt, wie ihr bei eurer Bewerbung punkten könnt, dann meldet euch bis zum 01.06. um 18 Uhr unter hallo@kommect.de an. Wenn du an der UDE studierst, gib bitte deinen Studiengang mit an, ansonsten reicht die Uni, an der du studierst.

Wrap Up – ask me anything mit Trainees von fischerAppelt

In unserer 3. Veranstaltung im Sommersemester 2021 haben uns Mailin Heyne (HR Managerin), Katharina Prußnat (Trainee Public Relations), Tessa Leinenbach (Junior Account Executive) und Antonia Paul (Junior Account Executive) von der Agentur fischerAppelt von ihren Erfahrungen mit dem Traineeship in einer Agentur, dem Berufseinstieg generell und ihrem Arbeitsalltag berichten und machen uns damit Lust auf den Einstieg ins Agenturleben!

Die Agenturgruppe fischerAppelt ist mit über 700 Mitarbeitern an diversen Standorten in und außerhalb von Deutschland vertreten und unterteilt sich in neun Agenturen mit unterschiedlichen Schwerpunkten. Durch diese Zusammenstellung kann fischerAppelt seinen Kunden ein Full Service Paket anbieten, welches von klassischer PR über Live Marketing bis hin zu Strategieentwicklung reicht.

Dass ein Traineeship bei fischerAppelt mit viel Abwechslung und neuen Erfahrungen gekennzeichnet ist, vermitteln unsere Speakerinnen begeistert. „Es gibt keinen Tag, an dem ich nichts neues lerne“, bestätigt Tessa Leinenbach, Junior Account Executive, die erst kürzlich ihr Trainee-Programm beendet hat. Das Programm dauert 15-18 Monate – abhängig davon, ob man mit einem Bachelor- oder Masterabschluss startet – und beinhaltet diverse Fortbildungen in sogenannten Academies sowie einen Einblick in eine andere Abteilung. In den Academies wird beispielsweise kreatives und innovatives Denken und Arbeiten vermittelt, es finden Trainings zur Arbeit mit Social Media und zur Redaktion statt sowie ein Coaching zum Pitchen, dem Präsentieren vor Kunden. Neben der Möglichkeit als Trainee in der PR Beratung anzufangen, kann man sich auch in anderen Bereichen wie der Redaktion, dem Social Media Marketing oder der Kreation spezialisieren.

Von HR Managerin Mailin Heyne erfuhren wir, dass es sich lohnt, die Initiative zu ergreifen: etwa die Hälfte der Trainees werden über Initiativbewerbungen eingestellt. Ein Studium im Bereich der Public Relations oder der Kommunikation sowie praktische Erfahrungen sind selbstverständlich von Vorteil, jedoch nicht das, worauf es letztendlich ankommt. „Wer bei fischerAppelt anfangen möchte, sollte vor allem Lust darauf haben, etwas zu bewegen und sich einzubringen“, erklärt Mailin Heyne.

Im Traineeship selbst steht das Lernen im Vordergrund, und bei fischerAppelt geschieht dies on the Job. Im PR Traineeship der Agentur startet man im Tagesgeschäft und arbeitet direkt am Kunden. Das bedeutet aber längst nicht, dass man ins kalte Wasser geworfen wird. Den Trainees der Agentur stehen Ansprechpartner und Kollegen mit ihrer Expertise zur Seite. Für Katharina Prußnat, Tessa Leinenbach und Antonia Paul stellt diese offene Lernkultur und hilfsbereite Atmosphäre einen großen Vorteil dar.

Zu den typischen Aufgaben ihres Arbeitsalltags zählen sie beispielsweise das Schreiben von Briefings und Pitches und die Zusammenarbeit mit Journalisten und Medien. Als Highlight ihres Traineeships stellen sie das „Pitch Lab“, also das Coaching zum Thema Pitchen, heraus. Beim Pitch gilt es den Kunden von einer Idee zu überzeugen, was durchaus seine Schwierigkeiten aufweisen kann. Das Coaching bietet die Möglichkeit mit Experten an Fällen mit Praxisbezug zu üben, die psychologischen Prozesse hinter dem Treffen von Entscheidungen zu verstehen und den Aufbau einer stringenten und ansprechenden Präsentation zu erlernen.

Wir bedanken uns herzlich bei den Speakerinnen für die spannenden Einblicke zum Thema Traineeship und Berufseinstieg in Agenturen.

Unsere nächste Veranstaltung findet am 01.06.2021 um 19 Uhr statt. Gemeinsam mit Christine Stock wollen wir uns mit der “perfekten” Bewerbung beschäftigen.

3. Veranstaltung im Sommersemester – Ask me anything mit Trainees von fischerAppelt

Am Dienstag den 18.05.2021 um 19 Uhr startet unsere dritte Veranstaltung im Sommersemester mit dem Thema Berufseinstieg in eine Agentur. Die Veranstaltung ist als Ask me anything Session aufgebaut.

Antonia Paul (Junior Account Executive), Tessa Leinenbach (Trainee Public Relations), Katharina Prußnat (Trainee Public Relations) und Mailin Heyne (HR Managerin) von der Agentur fischerAppelt geben uns einen Eindruck von ihren Jobs: “Wir freuen uns mit euch gemeinsam in einer ganz lockeren, gemütlichen Runde am Abend über fischerAppelt, die Agenturwelt und unser Traineeship in der PR Beratung zu sprechen.”

Wenn Ihr schon immer wissen wolltet, wie der Arbeitsalltag in einer Agentur aussieht, dann meldet euch bis zum 18.05. um 18 Uhr unter hallo@kommect.de an. Wenn du an der UDE studierst, gib bitte deinen Studiengang mit an, ansonsten reicht die Uni, an der du studierst.

Wrap Up – Hotels in der Krise

Wie sieht eigentlich der Alltag in der Hotelkommunikation aus? Was hat sich aufgrund der Corona-Pandemie verändert? Catherine Bouchon, Director der PR-Abteilung von Lindner Hotels & Resorts, hat uns in einer Ask me anything Session spannende Einblicke gegeben und von den Highlights und Herausforderungen ihres Jobs erzählt.

Catherine Bouchon arbeitet seit 12 Jahren bei der Lindner Hotels AG. Außerdem ist sie im Bundesverband deutscher Kommunikatoren (BdKom) aktiv und gehört zur Jury des BdKom Talent Awards. Zu den Highlights ihrer Arbeit gehören sonst Pressereisen. Besonders reizvoll an der Hotelkommunikation ist laut Bouchon die Themen-Bandbreite: Von Business, über Sport und Wellness bis hin zu Themen wie Nachhaltigkeit und Employer Branding.

Die täglich wechselnden Themen und die Arbeit mit Menschen machen den Beruf in der Hotelkommunikation sehr abwechslungsreich. Im Umgang mit Bloggern und Influencern legt Catherine Bouchon daher ein besonderes Augenmerk auf die Schreib- und Bildqualität der Blogger. So soll jedes Posting einen Mehrwert generieren. Und wie sieht so ein typischer Arbeitstag aus? Es gibt vielfältige Aufgaben, wie das Erstellen von Briefings und Pressemitteilungen, PR Factsheets oder Case Studys, das Zusammenstellen von Pressespiegeln und Meetings mit dem Vorstand.

Ein wichtiges Thema – auch für die Medien – sind in der aktuellen Zeit die  Hygienemaßnahmen in den Hotels. Durch die regional unterschiedliche Ausgestaltung der Corona Vorgaben, steht auch die Hotelkommunikation vor Herausforderungen und muss oft wöchentlich angepasst werden. Auch die Themenschwerpunkte in der Kommunikation haben sich durch Corona geändert, denn solange touristisches Reisen nicht möglich ist, interessieren sich die Medien weniger für Lifestyle- und Wellness Themen. Wirtschaftliche Aspekte stehen jetzt im Fokus der Berichterstattung.  Zur Lindner Hotels AG gehören über 30 Hotels, für die Catherine Bouchon die Pressearbeit macht. Durch die Pandemie hat sich vieles in der Hotelbranche geändert. So wurden alternative Konzepte entwickelt: Hotelzimmer können als Homeoffice genutzt werden oder Studenten dort vorübergehend wohnen. Die Pandemie hat die Hotellerie nachhaltig verändert und gerade deshalb braucht es hier neue Ideen: Da zum Beispiel viele Meetings jetzt vermehrt online stattfinden werden, braucht man nicht mehr so viele Konferenzräume.

Abschließend ermutigt Bouchon zur Arbeit in der Hotelkommunikation: „Kein Tag ist wie der andere. Es gibt immer neue spannende Themen und Dienstreisen. Man erzählt den Leuten, worauf sie sich freuen – nämlich auf einen schönen Urlaub.“

Wir bedanken uns herzlich bei Catherine Bouchon für die Einblicke in ihre Arbeit und ihre interessanten Geschichten.

Unsere nächste Veranstaltung findet am 18.05.2021 um 19 Uhr statt. Zu Gast ist die Agentur fischerAppelt, die uns in einer Ask me anything Session alles zum Thema Traineeship beantworten wird.

 

 

Was ist eigentlich ein Newsroom?

Autorin: Patricia Fiebig
 
Ein Newsroom ist nicht einfach nur ein Raum. Er versteht sich als geistiges Konzept und organisatorische Einheit. Während die Journalist:Innen bis in die späten 90er Jahre hinter verschlossenen Türen weitestgehend autark arbeiteten, ist der Newsroom heute der zentrale Umschlagplatz, an dem alle Fäden zusammenlaufen: Es wird recherchiert, editiert und konferiert. Alles in einem Raum. Die Wände sind übersät mit Bildschirmen, auf denen zeitgleich Nachrichten eingehen, beobachtet und bewertet werden. Diese erhöhte Flexibilität und Transparenz sollen sich nicht nur räumlich, sondern besonders mental widerspiegeln. So wurden die interne Infrastruktur und auch die Hierarchieebenen deutscher Verlagshäuser auf den Kopf gestellt.
 
„Coole Idee,“ würde Starinvestor Frank Thelen nun sagen. „Aber ist die auch skalierbar?“ Redaktionelle Arbeit ist immer auch ein kreativer Prozess, der nicht beliebig hoch-  und runtergefahren werden kann wie eine gut geölte Maschine. Wenn jedoch alle in einem Raum sitzen, vereinfacht es die Kommunikation im Team und so die Effizienz der Arbeit steigern. Die Implementierung eines Newsrooms ist jedoch kein Sparprogramm: hohe Initialkosten für Räumlichkeiten und technisches Equipment sind hier nur die Spitze des Eisbergs. Jeder Newsroom muss individuell auf das Unternehmen zugeschnitten werden. Es gibt keine One-Size-fits-all Lösungen. Außerdem muss der Übergang in den Newsroom immer von einer Change Management Strategie flankiert werden, die den Mitarbeiter:Innen hilft, sich im neuen Umfeld zurecht zu finden. Zu guter Letzt bringen die flachen Hierarchien den Newsrooms mehr Verantwortung der Redakteur:Innen mit sich. Der Mensch ist das wichtigste Kapital des Unternehmens und hier gilt es zu investieren.
 
Im Newsroom gilt Content is King. Die Auswahl des Mediums ist nachrangig. So verschwimmen die Grenzen zwischen den einzelnen Abteilungen und die Zusammenarbeit funktioniert themen- und ressortübergreifend. Dafür bedarf es neuer Storytelling Konzepte.  Eine Geschichte sollte auf der Website anders erzählt werden als auf Instagram. So können auch etablierte Medien und Unternehmen eine junge Zielgruppe erreichen und ihre Reichweiten steigern. Dennoch befürchten Kritiker:Innen, dass die erhöhte Dynamik im Newsroom im Profilverlust eines Mediums mündet. Unter den Dächern des Axel Springer Newsrooms in Berlin werden so beispielsweise die konservative Welt und die eher liberale Berliner Morgenpost von den gleichen Redakteur:Innen produziert. Kann das funktionieren? Befürworter:Innen des Newsrooms erhoffen sich von der Ausdifferenzierung der Kommunikationskanäle eine höhere Interaktion mit dem Content und so eine größere Pluralität an Themen und Meinungen im öffentlichen Diskurs. Die Journalist:Innen sitzen nicht im stillen Kämmerlein, sondern bauen aktive Austauschbeziehung zu den Leser:Innen und deren Interessen auf. So entsteht ein sich selbst befeuerndes System aus In- und Output. Damit dies gelingt bedarf es dem Innovationsgeist der Redakteur:Innen. Besonders für Digital Natives gehört das technische Know How inzwischen zum Alltag. Andere Generationen mussten sich dies erst noch mühsam erarbeiten. Nichtsdestotrotz bedarf es langjähriger Erfahrung und eines besonderen Fingerspitzengefühls um Themen einschätzen, platzieren und organisieren zu können. So kann im Newsroom jeder seine besonderen Skills einbringen und von den Teamkollegen lernen.

 

 

Wrap up – How to Krisenkommunikation mit SKM Consultants

In unserer 1. Veranstaltung im Sommersemester 2021 haben wir ein neues Format ausprobiert. Mit Ingo Leßmann und Eike Dalhoff von SKM Consultants haben wir die Grundlagen der Krisenkommunikation kennen gelernt. Ganz im Sinne von How to – Krisenkommunikation.

Grundlegend geht es beim Krisenmanagement einerseits um Ereignismanagement und andererseits um Krisenkommunikation.  „Eigentlich ist  zunächst weniger wichtig was passiert ist, sondern vielmehr wie die Organisation damit umgeht“, sagt Ingo Leßmann, Senior Consultant und Teamlead. Wichtig ist ebenfalls, bereits im Vorfeld die Issues des eigenen Unternehmens im Auge zu behalten, da auch diese zu einer Krise führen können.

Die Phasen des Krisenmanagements lassen sich in drei Phasen unterteilen: Prävention, Intervention und Reflexion.

In der Prävention bereiten sich Unternehmen auf den Ernstfall vor, entwickeln Strukturen, Prozesse und trainieren in Übungen und Simulationen das Verhalten für den Ernstfall. Zudem wird über die Besetzung des Krisenstabs entschieden. Im Krisenfall steht die Handlungsfähigkeit des Stabs im Vordergrund, weshalb immer mehrere Personen eine Rolle besetzen können sollten.

Im Fall einer eintretenden Krise herrscht zunächst ein Informationsvakuum, das durch Mitarbeiter und die Pressestelle eines Unternehmens, aber auch durch externe Akteure wie Anwohner, Einsatzkräfte, Politik oder Medien gefüllt wird. „Social Media und Krisen  bilden hier gewissermaßen ein Traumpaar“, sagt Eike Dalhoff, Junior Consultant. Denn die Eigenschaften von Krisen und die Möglichkeiten von Social Media ergeben ein perfektes Match – das im Zweifel für Kommunikatoren auch mal zum Alptraum werden kann. Twitter gilt im Krisenfall als eine Art „Leitmedium“, über das sich Interessierte wie auch das Unternehmen zur Situation informieren können. Es dient aus Unternehmenssicht aber auch als Suchmaschine und kann dabei helfen, Stakeholder zu identifizieren und sich einen Überblick zu verschaffen.

Das ist besonders dann hilfreich, wenn man als Berater angerufen wird und schnell reagieren muss. Denn die Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit baut sich zügig auf, fällt bei guter Kommunikation jedoch nach Erreichen des Höhepunkts häufig auch schnell wieder ab. Für Organisationen gilt deshalb, das Prinzip der kontrollierten Offenheit zu verfolgen. Man kommuniziert nur das, was man wirklich weiß und erklärt, welche Schritte man aktuell unternimmt. Dabei ist es schon hilfreich, wenn man zunächst nur darüber informiert, was wann wo passiert ist. So platziert man sich als Ansprechpartner und bleibt Teil des Dialogs.

In der Rolle des externen Beraters ist es zunächst wichtig, die eigene Aufgabe bzw. den Auftrag genau zu klären. Im Anschluss sollte die Lage sondiert werden. Besonders wichtig ist es, sich genügend personelle Unterstützung zu sichern. Wenn man zum Beispiel im Krisenstab sitzt, kann man logischerweise nicht zeitgleich telefonieren und eine Pressemitteilung schreiben.

Das How to beendet Ingo Leßmann mit der zusammenfassenden Formel, die man sich als Kommunikator im Krisenfall immer wieder ins Gedächtnis rufen sollte:

Rolle x Rolle x Rolle

Lage x Lage x Lage

Fakten x Fakten x Fakten

Empathie x Empathie x Empathie

Bedeutet: Man bleibt in seiner Rolle, orientiert sich an der Lage, bleibt bei den Fakten und zeigt sich – wenn möglich – trotzdem empathisch.

Wir bedanken uns ganz herzlich bei den Speakern für die Einblicke in ihre Arbeit und dass sie ihr Wissen über Krisenkommunikation mit uns geteilt haben.

Unsere nächste Veranstaltung findet am 04.05.2021 um 19 Uhr statt. Zu Gast ist Catherine Bouchon, die uns in einer Ask me anything Session alle Fragen rund um Hotelkommunikation beantworten wird.

 

 

2. Veranstaltung im Sommersemester – Ask me anything mit Catherine Bouchon

Am Dienstag den 04.05.2021 um 19 Uhr startet unsere zweite Veranstaltung im Sommersemester mit  dem Thema Hotels in der Krise. Die Veranstaltung ist als Ask me anything Session aufgebaut. Gemeinsam mit Catherine Bouchon, die bei Lindner Hotels & Resorts als Director der Public-Relations-Abteilung arbeitet, werden wir Einblicke in den Hotelalltag und in die Bewältigung von Krisen im Hotel bekommen. 

Wenn Ihr live dabei sein wollt und vielleicht sogar eigene Fragen an Catherine habt meldet euch bis zum 04.05. um 18 Uhr unter hallo@kommect.de an. Wenn du an der UDE studierst, gib bitte deinen Studiengang mit an, ansonsten reicht die Uni, an der du studierst.

1. Veranstaltung im Sommersemester 2021 – How to Krisenkommunikation mit Ingo Leßmann und Eike Dalhoff von SKM Consultants

Wir starten direkt thematisch durch in unser erstes Sommersemester. Am Dienstag, 20.04, um 19 Uhr wollen wir mit euch in das Thema Krisenkommunikation einsteigen.

Das Krisenmanagement ist eine der fünf Kernkompetenzen von SKM. Wir wollen von unseren Speakern wissen: was macht man, wenn das Telefon klingelt und man ad hoc auf eine Krise reagieren muss? Natürlich werden wir auch die Bereiche Prävention und Evaluation anreißen.

Wir freuen uns auf euch und eure Fragen! Wenn ihr an der Session teilnehmen möchtet, meldet euch bitte bis zum 20.04., 18:00 Uhr unter: hallo@kommect.de an. Bitte schreibt dazu welches Studienfach und in welchem Semester ihr an der UDE studiert.